Hausbau KW05: Baggern und Streifenfundamente

30.1.2012 8:00 - zu kalt

Temperatur laut VW Sharan: -3°C

Temperatur laut Fingern und Zehen: -10°C (ja, Winterstiefel und Snowboard-Handschuhe wären clever gewesen, man lernt ja erst), aber sehr trocken und sonnig

Es geht los! Der Bagger ist schon seit 7:15 da und vom Polier Jochen Strasser instruiert und war bereits fleißig am Werke, den Humus abzuziehen und am Südteil des Grundstücks zwischenzulagern. Die Erstbesprechung mit dem Polier hat die folgenden Punkte geklärt:

  • Höhe des Terrassenbodens vs. Innenhöhe in der Garage bzw. dem Abstellraum: Ups, da haben wir was übersehen: Die Garage ist natürlich 15-17cm unterhalb des Fußbodenniveaus des Haupthauses (soll ja so sein), die Terrasse soll aber eben ohne Stufe erreichbar sein --> ergo gibt es wohl eine Stufe aus dem der Garage vorgelagerten Abstellraums zur Terrasse hin. Gut bemerkt.
  • Wir werden Rigole für die Terrassentüren bereits im Terrassenfundament vorbereiten, um hier kleine Abflusschlitze später einbauen und in den Oberflächenwasserkanal einleiten zu können.
  • Ein Dichtsockel wird sicherheitshalber bei der Garage ausgeführt und in der Höhe am Gelände des Nachbargrundstücks ausgerichtet. Kostet zusätzlich (>500€) aber schafft ein mögliches Problem aus der Welt.
  • TODO: Jochen fragen nach den besprochenen Punkten

Nach ca. 1h Besprechung geht es wieder Richtung Arbeit - es ist einfach zu kalt. Den Bagger stört es nicht im geringsten, solange alles trocken ist.

31.2.2012: 14:45 - 16:30

Temperatur laut VW Sharan: -1°C

Temperatur laut Fingern und Zehen: gar nicht schlimm (Aha, dazugelernt, besser angezogen)

Temperatur laut Iris' Gesicht: Hmm, die Tränen sind nicht aufgrund der Stimmung, der Wind ist wohl doch kalt!

Temperatur laut Arbeitern: Das noch unbewohnte Wohnzimmer der Familie Luger (der Rohbau am Nachbargrundstück im Osten, knappe 4m von unserem zukünftigen Haus entfernt) wird zum Aufwärmen/Kaffeekochen genützt. Zwei Jacken übereinander helfen.

Aber hallo! Das Grundstück sieht ganz anders aus, die Einfahrt ist bereits erkenntlich, der zukünftige Zugang per Treppe zum Haus sichtbar, und die Konturen der tragenden Mauern über die ausgehobenen Gräben der Streifenfundamente klar erkenntlich. Das Haus wird ziemlich groß...

Hier kommt das erste Mal so richtig gute Stimmung auf: Wow, hier passiert etwas! Der Bagger war bereits zu Mittag wieder weg (und Iris hat sich so darauf gefreut, einen zu sehen) und eine knappe Stunde nach unserer Ankunft war das Eingießen der Streifenfundamente mit Beton (3 Misch-LKWs, natürlich mit Zusatz für tiefe Temperatur) voll im Gange. Iris wurde es dann doch etwas langweilig, das Ende des Eingießens haben wir daher nicht mehr verfolgt.

Eine kurze Besprechung mit dem Polier:

  • "Unser" Bagger wird auch für die Nachbarn das Aufgraben und Zuschütten für deren Stützmauer erledigen, Jochen Strasser kümmert sich darum, die angefallenen Stunden aufzuschreiben. Zusätzlich koordiniert er das Zusammenspiel zwischen unserer Garagenmauer und er nachbarlichen Stüzumauer. Sehr gut!
  • Ob die Meldung des Baubeginns bei der Gemeinde schon gemacht wurde, wird noch geklärt. Morgen sollen wir diesbezüglich Rückmeldung bekommen.

Jetzt heißt es Daumen halten: geht sich die Fundamentplatte in dieser Woche noch aus? Bei über -7°C ja, bei unter -10°C nein. Wir warten ab...

Am Abend gibt es eine (sehr gute) Flasche Wein, um das Großereignis zu feiern.

Nebenschauplatz Kindergarten

Die Gelegenheit, gemeinsam in Allhaming zu sein, wurde natürlich gleich für die Formalitäten der Kindergarteneinschreibung für Iris in Allhaming genützt. DIe Leiterin ist nett, wenn auch etwas unsicher. Iris hat damit fix einen Platz ab 1.9.2012 und Hort sowie die zukünftige Volksschule gesehen.